Die Augen sind der Spiegel der Seele, besagt ein altes Sprichwort. So verrät ein Blick in die Augen oft mehr als viele Worte und schon die Ärzte des Altertums wussten aus den Augen zu lesen. Nicht nur der Gemütszustand, sondern auch die Konstitution sowie körperliche Beschwerden sind ablesbar.

Die Irisdiagnostik geht davon aus, dass sich in der Regenbogenhaut des Auges die Organe des menschlichen Körpers widerspiegeln. Kleinste, für den Laien nicht sichtbare Veränderungen der Iris in Farbe und Struktur, geben Hinweise auf Störungen in den entsprechenden Organen. Akute Entzündungen zeigen sich ebenso wie chronische Krankheiten.

Ein fachkundiger Irisdiagnostiker ist in der Lage, nur durch Betrachten der Augen und ohne irgendwelche Fragen zu stellen, folgende Aussagen zu tätigen:

>• an welchen Krankheiten der Patient leidet
>• welche Medikamente negativ beeinflussen
>• an welchen Verletztungen die Person leidet
>• welche Zerstörung Operationen hervorriefen

Die ersten ausführlichen Beschreibungen dieser fantastischen Technik wurden 1665 publiziert. Die Chiromatica Medica, verfasst von Philippus Meyeus (Philip Meyen von Coburg). wurde in den Jahren 1670 und 1691 als Zweit- und Drittauflage neu gedruckt.

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