Elektrosmog resultiert aus der Strahlung verschiedenster elektrischer und elektronischer Geräte. Aus informativen Gründen erwähne ich hier die wichtigsten:

Bereich Haushalt: Kochherd, Mikrowelle, Staubsauger, Kühlschrank, Tiefkühltruhe und generell Küchengeräte, die mit Strom betrieben werden. Haartrockner, Lockenwickler, Rasierapparat, Radiowecker, alle elektrische Leitungen, elektrische Heizung, Beleuchtung, Heim-Computer und Peripheriegeräte wie: Drucker, Scanner, Modems, Funktelefon, Mobiltelefon, Stereo-Anlage, Fernseh-Gerät, DVD-/Videoplayer, Satelliten-Schüssel, usw. usw.

Bereich Arbeitsplatz: Computer, Laptop, Bildschirm, Mobiltelefon, Pager, Diktiergerät, Peripheriegeräte wie: Drucker, Scanner, Modems, usw. Klimaanlage, Kaffeemaschine, Kopiergerät, FAX-Gerät, alle elektrische Leitungen, Zutrittskontroll-Systeme, Beleuchtung, Funktelefon, Mobiltelefon, Satelliten-Schüssel usw., usw.

Aussenbereich: Hochspannungsleitungen, Fahrbahn-Leitungen (Zug, Strassenbahn, U-Bahn, Trolleybus) Güterbahnhof, Radiosender, Fernsehsender, Mobilfunk-Antennen, Satelliten-Schüssel, usw.

Nochmals kurz zur Information: die Feldstärke der magnetischen Felder wird in Nanotesla (nT) gemessen. Während in der Schweiz für neu erstellte Hochspannungsleitungen und Trafostationen an Orten wie z.B. Schulen und Spitäler ein Anlagegrenzwert von 1000nT erlaubt ist, empfiehlt die Regierung in Schweden beim Neubau von Kindergärten in der Nähe von Hochspannungsleitungen den Grenzwert von 200nT, so wie der internationale Grenzwert für Computermonitore (TCO).

Entsprechend dem heutigen Wissensstand der Forschung genügt bereits ein Magnetfeld von 300nT, um den natürlichen Ionenaustausch unter den Zellen stark zu beeinträchtigen. Also sind -meiner Meinung nach- die 200nT wahrscheinlich zu knapp bemessen. Aber was sollen wir nur ohne Strom machen ... was ?

Im Artikel des K-Tipp (Schweizer Magazin für Konsumentenschutz), Ausgabe 4/2006, wurde erwähnt, dass zahlreiche internationale Studien schon seit Jahren einen Zusammenhang zwischen Magnetfeldern und gesundheitlichen Problemen (bis hin zu Krebserkrankungen) belegen und dass sogar das Bundesamt für Gesundheit trotz aller Zurückhaltung festhält: "Niederfrequente Magnetfelder sind möglicherweise krebserregend."


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