Im Sommer 1951 unternahmen zwei wissensdurstige Menschen einen -für die damalige Zeit- eigenartigen und gewagten Versuch.

Sie knüpften dabei an die Arbeit des kalifornischen Arztes Dr. Albert Abrams an, der an der medizinischen Fakultät der Stanford-University Pathologie lehrte und die berühmte "Abrams-Box" entwickelte.

Curtis P. Upton, welcher in Princeton eine Ausbildung als Ingenieur genoss und dessen Vater mit Thomas Alva Edison zusammen gearbeitet hatte und William J. Knuth, ein Fachmann für Elektronik, kamen von der Idee des "Oszilloklasten", wie die Abrams-Box auch genannt wurde, nicht mehr los. Dieses Gerät war nämlich in der Lage, mittels einstellbaren Wellenmustern kranke Moleküle zu heilen !

Es stellte somit ein Gerät dar, dass zum Wohle der Menschheit viel beitragen könnte. Der gute Abrams starb leider im Jahre 1924 und die Hetze, die von seinen Berufs-"Kollegen" angeheizt wurde, ging auch nach seinem Tode weiter.

Upton und Knuth fragten sich, ob dieses Gerät auch zur Schädlingsbekämpfung auf den Feldern angewendet werden könnte. So fuhren sie zu Studienzwecken auf die Baumwolfelder des 12000 Hektar grossen Gebietes von Cortaro-Marana in der Nähe von Tucson, Arizona. Dort angekommen, stiegen sie mit einem geheimnisvollen Gerät aus ihrem Fahrzeug. Das Gerät hatte ungefähr die Grösse eines tragbaren Transistorradios und war mit einer Skalen-Wählscheibe und einer Stabantenne ausgestattet. Ihre Idee war, auf das Baumwollfeld einzuwirken, jedoch nicht direkt, sondern mit Hilfe von Fotografien !

Sie legten dazu eine Luftaufnahme des Baumwollfeldes auf die Kollektorplatte, welche an der Unterseite des Gerätes angebracht war. Zudem befestigten sie einen Wirkstoff, der Baumwollschädlinge vernichtet, auf die Kollektorplatte. Das Ziel dieses Versuchs war es, das gesamte Feld von den Schädlingen zu befreien, ohne dabei chemische Insektizide benutzen zu müssen.

Der Grundsatz der Theorie war, dass die molekularen und atomaren Bestandteile der Fotografie mit den gleichen Frequenzen schwingen würden, wie die Objekte, die sie im Bilde darstellten. Indem Upton und Knuth die Fotografie mit dem Wirkstoff behandelten, glaubten sie, damit das Baumwollfeld komplett immunisieren zu können. Du kannst davon ausgehen, dass zu jener Zeit kaum ein Wissenschaftler mit dieser Theorie etwas anfangen konnte.

Im Herbst darauf erschien der Weekend-Reporter von Tucson mit einem zweiseitigen Bildbericht mit folgender Schlagzeile: "Millionen-Dollar-Spekulation mit Bauwolle zahlt sich aus!"

Weiter hiess es, dass ein elektronisches Schädlingsbekämpfungsgerät mit der Bezeichnung "Klein Moritz" es Cortaro erlaubt habe, eine gegenüber dem Landesdurchschnitt um 25% höhere Baumwollernte einzubringen. Nach den Versuchen gab der Präsident der Cortaro Company, W.S. Nichols, zudem die schriftliche Erklärung ab, dass die behandelte Baumwolle auch etwa 20% mehr Samen auwies, weil die Bienen überhaupt nicht durch chemische Pestizide behelligt wurden.

An der Ostküste der USA beschloss Howard Armstrong, ein Studienkollege von Upton, diese Methode zu testen. Nachdem er ein Maisfeld, das bereits von vielen Schädlingen befallen war, aus der Luft aufnahm, schnitt er von dieser Fotografie eine Ecke ab und legte den Rest auf die Kollektorplatte des Uptonschen Radionikgerätes und fügte eine kleine Portion eines natürlichen Insektizides hinzu, welches aus der Wurzel einer asiatischen Rebe gewonnen wird.

Nach mehreren, 5 bis 10-minütigen Behandlungen, wurde eine sorgfältige Schädlingszählung durchgeführt: Sie ergab, dass 80% bis 90% der Käfer aus den Maispflanzen des behandelten Fototeils gestorben oder verschwunden waren. Die unbehandelten Pflanzen der abgeschnittenen Ecke hatten 100%-igen Befall !!!

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